Stillgruppe Ilmenau, La Leche Liga Deutschland e.V.

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Die Stillgedanke weitertragen...

"Wie Sie den Stillgedanken weitertragen können"

Wenn Sie selbst Ihr Baby erfolgreich gestillt haben, dann liegt es Ihnen nahe diese gute Erfahrung auch weiterzugeben. Ihrem Kind in der Rolle als zukünftiges Elternteil haben Sie bereits jetzt schon den Weg geebnet, durch das Stillen zu einer befriedigenden und erfüllten Mutter/ Vater-Kind-Beziehung zu finden. Denn die Fähigkeit die Verantwortung für sein Kind zu übernehmen wird durch das Stillen positiv beeinflusst. Die Grundlage für eine einzigartige Eltern-Kind-Beziehung wird so geschaffen. In den allerersten Lebenstagen wird beim Stillen das Urvertrauen beim Baby aufgebaut. Bereits am ersten Lebenstag beginnt eine innige Wechselbeziehung zwischen Mutter und Kind. Die Bindung des Kindes an die Mutter ist ein langwieriger Prozess. Von der Festigkeit dieser Bindung wird im späteren Leben des Kindes Entscheidendes abhängen:
Die Fähigkeit, soziale Bindungen auch zu anderen Menschen zu knüpfen und
ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu werden.
Die Entwicklung des gegenwärtigen Trends der Gefühlskälte zwischenmenschlicher Beziehungen in Familie und Gesellschaft findet seinen Ursprung im Mangel an Urvertrauen, dass zwischen Kind und Eltern schon in den ersten Lebenstagen aufgebaut werden muss.

Das Stillen zu schützen, zu fördern und zu unterstützen ist eine der besten Gesundheitsinvestitionen für die Zukunft unseres Landes.

Unsere Gesellschaft sollte ein Interesse haben, die wirtschaftlichen Vorteile zu sehen und vor allem auf die große Bedeutung des Stillens für die gute Entwicklung eines Menschen aufmerksam sein.
Stillende Frauen und ihre Kinder bedürfen eines besonderen Schutzes unserer Gesellschaft.

Setzen Sie sich auch für das Wohl anderer kleiner Erdenbürger ein und tragen sie den Stillgedanken in ihrem Umfeld weiter. Empfehlen Sie unsere Beratungsarbeit und unsere Publikationen.

Das ehrenamtliche Engagement der La Leche Liga Stillberaterinnen lebt von aktiven und fördernden Mitgliedern.

Wir würden uns freuen, Sie in unserer Nähe zu wissen.

Die LLL-Stillarbeit können Sie durch Ihre Mitgliedschaft gezielt unterstützen. Mitgliedsanträge und weitere Informationen finden Sie unter www.lalecheliga.de . Auch während unserer Stilltreffen haben Sie die Möglichkeit unsere Arbeit zu fördern.

Je mehr Mitglieder La Leche Liga Deutschland e.V. verzeichnen kann, umso mehr nimmt die Öffentlichkeit die Vorteile des Stillens wahr. Auf diesem Wege wäre es uns möglich der großen Lobby der Hersteller von Babynahrung wirksam entgegenzutreten. Wir könnten mehr Mütter in ihrem Wunsch ihr Kind erfolgreich zu stillen unterstützen, vielleicht auch einmal Ihre Kinder in der Rolle als zukünftige Eltern.

Falls Sie eine Mitgliedschaft zu sehr einengt, freuen wir uns auch über unabhängige Spenden. Eine Idee wäre auch, zum Beispiel zu einem Jubiläum oder bei einem Vereinsfest anstelle von Geschenken, für die gemeinnützige Organisation La Leche Liga Deutschland e.V. zu spenden.

Hier können Sie spenden:
La Leche Liga Deutschland E.V.
Spendenkonto: IBAN DE37 4306 0967 4032 5731 01
BIC GENODEM1GLS
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG

Übrigens: Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Bei Spendenbeträgen bis € 50,- wird der Überweisungsbeleg als Nachweis anerkannt. Bei Spenden über € 50,- senden wir Ihnen unaufgefordert eine Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) zu, wenn Sie bitte Namen und Anschrift auf der Überweisung gut lesbar angeben.

Warum ist Ihre Mitgliedschaft in La Leche Liga wichtig?

Wo sich doch praktisch alle Fachleute darüber einig sind, dass Stillen für Mütter und Babys das Beste ist. Weltweit gesehen hat sich die Haltung dem Stillen gegenüber grundsätzlich verändert. Und doch stellt sich gerade bei uns im westlichen Europa die Frage, warum ist unsere Arbeit trotzdem noch nötig?

Trotz der theoretischen Anerkennung der Vorteile des Stillens ist unsere westliche Kultur nach wie vor nicht stillfreundlich. Die unausgesprochene Norm in den Köpfen der meisten Menschen, in den Medien und in der Werbung ist weiterhin das Füttern mit der Flasche.

Auch stillfreundlichen Fachleuten fehlt oftmals das praktische Wissen und die nötige Erfahrung, um eine stillende Mutter effektiv unterstützen zu können.

Stillen bedeutet eine lang dauernde Verpflichtung. Um sie durchzustehen, braucht eine Mutter Bestätigung und die Gemeinschaft mit anderen Müttern. Unser Erfolg basiert darauf, dass wir sowohl vernünftige praktische Informationen als auch warmherzige Anteilnahme und Unterstützung bieten. Auch über Generationen hinweg bleiben die Bedürfnisse von Kindern und Müttern dieselben, selbst wenn sich die äußeren Umstände gewaltig ändern. In einer Gesellschaft, in der eine zunehmende Individualisierung stattfindet, haben wir eine wichtige Aufgabe bei der Unterstützung von jungen Müttern.

In gewisser Weise war das Stillen in den Anfängen von LLL einfacher. Die meisten Mütter waren nicht berufstätig und zogen diese Möglichkeit auch selten in Betracht. Der Druck auf heutige Mütter ist groß - sie sollen perfekte Mütter und Hausfrauen sein, dazu aber auch in der Arbeitswelt präsent bleiben. Das Leben ist komplexer geworden. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass die Bedürfnisse eines Babys an erster Stelle kommen und eine entsprechende Entscheidung braucht deshalb viel mehr Mut und Durchsetzungsvermögen als früher.
Unser Ziel ist auch heute noch das gleiche. Wir möchten Mütter durch das Stillen zu einer befriedigenden und erfüllten Mutter-Kind-Beziehung verhelfen.

Ihre Förderung trägt dazu bei, unsere Ziele gemeinsam zu verwirklichen.
Zukünftige Generationen brauchen unsere Fürsorge!

Ihre Vorteile:
Als La Leche Liga Förderer werden Sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen "Rund ums Stillen" durch kostenlose LLL-Informationen wie den Mitgliederbrief informiert.

Sie erhalten Sonderkonditionen zur Teilnahme an Veranstaltungen der La Leche Liga Deutschland e.V.

Sie sind Förderer einer international anerkannten Fachorganisation. Das LLL internationale-Zentrum für Stillinformation besitzt die größte Datensammlung der Welt zur Stillforschung.

Sie tragen den Stillgedanken weltweit mit.


Wirtschaftliche Vorteile des Stillens
Familien sparen viel Geld dadurch, dass sie keine künstliche Säuglingsmilch oder Beikost kaufen. In Deutschland wird die Ersparnis einer Familie, die im ersten halben Lebensjahres ihres Babys keine Muttermilchersatzprodukte kaufen muss,

auf ca. 450 € bis 750 € geschätzt.

Diese Kosten enthalten Flaschen, Flaschenbürsten, Flaschenwärmer, Vaporisator zur Sterilisation, Sauger, Beruhigungssauger, Milchpulver und Wasser zur Herstellung der Säuglingsmilch.

Nicht eingerechnet ist Wasser zur Reinigung, Energie, Abwasser, Arbeitszeit zum Einkaufen, Wiederaufbereiten und Herstellen der Nahrung. Wiederbeschaffungskosten für zerbrochene kleine Fläschchen für Tee und Kleinigkeiten wie Schnullerkettchen, Flaschenhalter, Isolierboxen etc. sind auch nicht berücksichtigt.

Krankenkassen sparen durch geringere Übernahme von Kosten für Arzneimittel, Arztbesuche, ambulante oder stationäre Krankenhausaufenthalte, denn gestillte Kinder erkranken nachweislich seltener als die, die künstlich mit der Flasche ernährt werden.

Einige wirtschaftliche Fakten
In den USA wurde geschätzt, dass für die Familie eines sechs Monate lang ausschließlich gestillten Säuglings 450- 800 Dollar an Wohlfahrts- und Gesundheitskosten eingespart werden können. Bei der Behandlung von Säuglingsdurchfällen können 291 Millionen Dollar zusätzlich pro Jahr eingespart werden, für Atemwegsinfektionen 225 Millionen Dollar pro Jahr, für Insulinabhängigen Diabetes Mellitus 10 - 125 Millionen Dollar pro Jahr und für Mittelohrentzündungen 660 Millionen Dollar pro Jahr.

Würde in Kalifornien kein Kind mehr gestillt, müssten für die dadurch notwendige künstliche Säuglingsnahrung mehr als 400 Millionen US$ aufgewendet werden. Geld, das nicht mehr für andere Zwecke zur Verfügung steht.

In Großbritannien wurden die Kosten für Säuglingsdurchfälle auf 41,5 Millionen Pfund geschätzt.

In Australien schätzte man, dass durch die Steigerung der Stillrate von 60% auf 80% während der ersten drei Monate gemessen an den Auswirkungen auf nur vier Krankheiten (Mittelohrentzündung, Insulinpflichtiger Diabetes Mellitus, Magen- und Darmerkrankungen und Ekzeme) 11,5 Millionen australische Dollar pro Jahr eingespart werden könnten.

In Norwegen wurden 1992 8,2 Millionen kg Brustmilch produziert. Diese natürliche Ressource, deren Wert von norwegischen Krankenhäusern mit 50 US Dollar pro Liter beziffert wurde, hätte einen Geldwert von 400 Millionen US Dollar.

In Singapur wurden zusätzlich 1,8 Millionen US Dollar für den Einkauf von Muttermilchersatzprodukten benötigt, als die Stillrate im Alter von drei Monaten von 71% auf 42% fiel.

Mütter (Eltern) von nicht gestillten Kindern verursachen deutlich mehr Arbeitsausfälle, weil sie sich um ihre kranken Kinder kümmern müssen. Die Mehrkosten, die dem Gesundheitssystem durch Nicht-Stillen entstehen, reichen über die Kindheit hinaus und sind eine immense Belastung für die Volkswirtschaft.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der LLL-Stillgruppe Bremen

11:38:32 am 02.05.2017 von Marieta - Förderung -
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